In Anbetracht der immer strengeren Gepäckbestimmungen diverser Airlines sind diese aufblasbaren Surfboards wohl ein Schritt in die richtige Richtung. Mal sehen wie lange es dauert, bis der Klischee-Surfer nicht mehr mit dem VW-Bus, sondern mit dem Smart am Strand vorfährt…
Vor der Kulisse des Planetariums sprangen am Samstag, den 11. Oktober bei 20 Grad und Kaiserwetter 27 Wellenreiter mit ihren Brettern in das kalte Wasser des Stadtparksees. Um 13 Uhr fiel der Startschuss und Zug um Zug galt es, auf Wellenreitbrettern liegend den Stadtparksee zu durchqueren. Zu Fuß ging es zurück zum Startpunkt, das Brett unter dem Arm. Möglichst viele dieser Rundläufe sollten innerhalb von zwei Stunden absolviert werden. „Jeder von uns Teilnehmern hat im Vorfeld Freunde und Verwandte gebeten, pro geschaffter Runde Geld zu spenden“, erklärte Dirk Krüger, Präsident des Coldwater Surfclub Hamburg e.V., „so haben wir gemeinsam mit zusätzlichen Spenden von Zuschauern einen Betrag von mehr als 4.000 Euro erreicht. Die Veranstaltung hat dabei unsere Erwartungen bei weitem übertroffen.”
Das Geld kommt dem Projekt „Therapeutisches Wellenreiten” der Syltklinik zu Gute, die nördlich von Westerland an Krebs erkrankten Kindern mit dieser Sportart Ausdauer, Gleichgewicht und Spaß am Leben zurückgibt. Ein Projekt, für das sich die Surfer des Norddeutschlands, die sich selbst häufig auf der Insel in die Fluten stürzen, gern engagierten.
Die Coldwater Charity Challenge fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt, der Sieger überquerte den See mehr als 30 mal. Alle Teilnehmer konnten sich bei der anschliessenden Siegerehrung über wertvolle Sachpreise der unterstützenden Surfbrands wie Billabong, Light, Globe, Vans, Volcom, usw. freuen. Am Abend fand im Haus 73 am Schulterblatt in Zusammenarbeit mit HHonululu Events die offizielle After-Show-Party statt bei dem der grandiose Tag gebührend gefeiert wurde. Die erfolgreiche Veranstaltung soll 2009 wiederholt werden. Alle Informationen, Bild- und Videomaterial findet ihr auf der Website www.cwsc.de
Kelly Slater hat sich letzten Freitag beim Billabong Pro in Mundaka seinen neunten Weltmeistertitel vorzeitig gesichert. Somit ist der 36-jährige sowohl der jüngste als auch der älteste Surfer, der die Weltmeisterschaft gewinnen konnte. Zwar schied Slater noch vor dem Viertelfinale gegen den Australier Tom Whitaker aus, das Erreichen der vierten Runde des Contests reichte ihm jedoch, um seine Führung in der Gesamtwertung endgültig zu sichern. slack gratuliert und freut sich auf Titel Nr. 10!
Den Contest in Mundaka für sich entscheiden konnte der US-Amerikaner C.J. Hobgood. Er besiegte Joel Parkinson aus Australien mit einem satten Vorsprung von knapp drei Punkten.
Seit Sonntag battelt sich das Who Is Who der deutschen Wellenreitszene in Seignosse, Frankreich, um den Titel des Deutschen Meisters. Die DM findet mittlerweile zum 13. Mal statt und hat sich in den letzten Jahren zum “Get Together” der deutschen Wellenreitszene gemausert. Die 187 Starter zeigen noch bis zum 4. Oktober in den verschiedenen Klassen Surf Action vom Feinsten. Aktuelle Ergebnisse und Impressionen findet ihr hier.
…na ja, nicht ganz. Beim Quiksilver Pro France musste sich der achtmalige Weltmeister nach einer knappen Entscheidung im Finale gegen den Australier Adrian Buchan mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Allerdings reicht Kelly dank des frühen Ausscheidens seines größten Gesamtwertungs-Konkurrenten Taj Burrow ein neunter Platz in Mundaka, um sich seinen neunten Weltmeistertitel zu sichern.