Halbzeit beim Billabong Sweet’n'Salty Roadtrip

Freitag 14. November 2008 von Felix

Einen furiosen Auftakt erlebte zu Beginn dieser Woche der Sweet’n Salty Roadtrip von Billabong und Red Bull. Wellen zwischen 1,5 und 2m brachen sich am Sonntag und Montag vor der Küste von Sylt. Am Sonntag standen Beachbox und Hörnum auf dem Programm, bevor es am Montag an den Brandenburger Strand ging. Am Dienstag zog der Tross dann spontan nach Dänemark um, wo die Wetterfrösche noch bessere Bedingungen vorhergesagt hatten.

Die Reise über knapp 200km nach Agger an der dänischen Nordseeküste sollte sich lohnen, da der stürmische Wind am Dienstag Morgen auf Offshore drehte und 2m Druckwellen lieferte.

Bei der Sweet’n Salty Tour reisen die besten Surfer von der bekanntesten stehenden Flusswelle am Münchener Eisbach auf die Nordseeinsel Sylt, um dort mit den Locals die angekündigten Herbststürme fürs Wellenreiten zu nutzen. Anschließend reisen die Sylter zusammen mit den Münchnern in die bayerische Landeshauptstadt, um gemeinsam die Welle am Haus der Kunst im Eisbach zu surfen.

Mit von der Partie sind die norddeutschen Surfer (Team „Salty“) Niggi Brüggen, Benni Steensbeck, Fin-Erik Christensen, Melf Lange und Timo Eichner. Aus München (Team „Sweet“) machen sich Simon Strangfeld, Flo Kummer, Tao Schirrmacher, Gerry Schlegel und Paul Günther auf die Reise zu den kalten Nordseewellen. Die Boardbags für den Roadtrip haben auch die beiden Surferinnen Janni Hönscheid und Sarah Czepluch gepackt. Janni verstärkt die Sylter Jungs, während Sarah für das Team Sweet die Fahnen der Münchner im Norden hochhalten wird.

„Sylt war tatsächlich ziemlich verblasen, aber dafür war es in Dänemark richtig clean und absolut geil“, sagte der Münchner Flori Kummer. „Ich war das erste Mal in der Nordsee surfen und fand es super. Die Sylter haben uns vor allem vor den Buhnen gewarnt, auf die man wirklich aufpassen muss. Jetzt hoffe ich auf eine coole Session mit den Syltern bei uns am Eisbach.“

Die Tour wird am Donnerstag und Freitag dieser Woche am Münchner Eisbach fortgesetzt und beendet. Der Eisbach ist eine der wenigen konstanten Flusswellen in Deutschland, die das gesamte Jahr über gesurft werden können.

Für die meisten Mitglieder des Teams Salty wird es die erste Begegnung mit einer Flusswelle sein und entsprechend ungewiss sind die Erwartungen. „Das wird sicher nicht einfach sich an den Eisbach zu gewöhnen“, sagt der Sylter Surfer Niggi Brüggen über die Welle in der bayrischen Landeshauptstadt. „Keiner von uns (Syltern) weiß so recht was ihn erwartet. Bin sehr gespannt in wie weit sich das Flusssurfen mit dem Wellenreiten im Meer vergleichen lässt.“

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 14. November 2008 um 13:37 und abgelegt unter surf. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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